Deine Gedanken lösen deine Gefühle aus!

Alles was du wahrnimmst, beurteilst du und ordnest diesem einen Gedanken zu. Es ist nicht die Situation, die deine Gefühle auslösen, sondern deine Gedanken über eine Situation. Es ist nicht die Person, die deine Gefühle auslöst, sondern es sind deine Gedanken über diese Person und ihr Verhalten.

Beispiel: Wenn du dich ärgerst, dass dein Partner nicht anruft oder pünktlich zur Verabredung erscheint, dann sind es deine Gedanken darüber, die den Ärger in dir verursachen. Dein Partner ist in dem Moment gar nicht anwesend, er ist noch nicht einmal im gleichen Raum mit dir. Und trotzdem wird ein Gefühl ausgelöst, durch das was du über ihn und die Situation denkst.
 
Die Gedanken könnten sein:

-er ist rücksichtslos, gedankenlos
-er wertschätzt mich nicht
-er hat was Besseres vor
-er denkt nicht an mich

oder auch

-er wird sich melden, wenn es ihm möglich ist
-ich genieße die Zeit ohne ihn
-dann nehmen wir uns später mehr Zeit
 
Je nachdem, für welchen Gedanken du dich entscheidest, wirst du dich unterschiedlich fühlen.

 

„Nicht die Person oder Situation erzeugt dein Gefühl. Es sind deine Gedanken über die Person oder Situation, die deine Gefühle auslösen.“ 

 

Du hast es in der Hand. Es sind nicht die materiellen Dinge, die auf Dauer glücklich machen. Es kann auch nicht dein Umfeld sein, das dich dauerhaft glücklich macht. Die einzige Person, die dich glücklich machen kann, bist du selbst.
 
Beginne damit in die Selbstverantwortung für dein Leben und deine Gefühle zu treten. Es ist ein Bewusstseinstraining und beinhaltet einen Wechsel der Perspektive in deiner Wahrnehmung und damit einen Wechsel deiner Gedanken und deiner Gefühle.
 
Weiteres Beispiel:
Einer deiner Arbeitskollegen kommt morgens ins Büro. Manchmal grüßt er, manchmal nicht. Heute früh hat er sich wieder ohne einen Guten Morgen Gruß stillschweigend an seinen Platz gesetzt.
 
Deine möglichen Gedanken im Kopf:
 
-der Kollege mag mich nicht
-was hab ich jetzt wieder angestellt, dass er mich ignoriert?
-der Kollege ist aber wieder schlecht gelaunt, was da wohl passiert ist
-schön, dass er da ist
-ich kann ungestört weiter arbeiten
 
Das Verhalten muss gar nichts mit dir zu tun haben, es ist das, was du in dem Moment sekundenschnell für dich interpretierst und damit denkst. Mit diesen Gedanken beeinflusst du dich, wie du dich fühlst und wie du mit dem Verhalten des Anderen umgehst.
 
Wähle für dich die Sichtweise, welche für dich jeweils das angenehmste Gefühl auslöst. Wenn dich das Verhalten der Person weiterhin stört, sprich dies in einem neutralen und ruhigen Moment an. Du wirst vielleicht überrascht sein, über die Sichtweise der Person selbst und was tatsächlich der Grund gewesen ist. 
 
Dabei möchte ich nicht werten, das bestimmte Gefühle schlecht und bestimmte Gefühle gut sind. Alle Gefühle sind zum Fühlen da und sollten nicht verdrängt werden. Es geht darum, dass du dir deinen Tag mit mehr angenehmen Gefühlen gestalten kannst und die volle Verantwortung für deine Gefühle übernimmst. Du kannst bewusst deine Sichtweise wählen oder deinem Unbewusstsein automatisch eine Sichtweise zuordnen lassen. Du hast die Wahl. Es ist eine Übung und Training, welche du in kleinen Dingen beginnen kannst.
 
Denn wie du dich in einem Bereich deines Lebens verhältst, so verhältst du dich auch in anderen Bereichen. So wie du mit den kleinen Dingen umgehst, zeigt, wie du mit den großen Dingen umgehst.


PRAXIS-TIPP


Lass deiner Fantasie freien Lauf und spiele mit den Möglichkeiten der unterschiedlichen Sichtweisen:
 
Schreibe eine Situation auf, die dich unzufrieden macht.
 
Schreibe deine derzeitige Sicht auf die Situation auf.
 
Schreibe dir zwei weitere negative mögliche Sichtweisen auf diese Situation auf.
 
Schreibe dir drei mögliche positive Sichtweisen auf diese Situation auf.
 
Wenn du damit fertig bist, lies dir die Situation und die unterschiedlichen Sichtweisen durch. Wähle dir die Sichtweise aus, die dir das angenehmste Gefühl gibt.  
 

von Autorin Frauke K. Hamann 

www.lichtundschattenarbeit.de

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Frauke Hamann ist die einzig ausgebildete Breakthrough Shadow Coach in Deutschland.


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