Einfach nur Sein?

Wir sind mit dem Denken aufgewachsen, dass wir uns ständig weiterentwickeln müssen; das etwas mit uns nicht stimmt und verändert werden muss, wie z.B.: Reicher, schöner, schlauer, besser, schneller. Und wenn wir uns nicht verändern wollen, sollen eben die anderen sich verändern, so dass wir uns besser fühlen.

 

Wie wäre es, wenn du dich genau mit dem zufrieden und glücklich fühlst, mit dem was ist und wer du bist?

 

Ständig die Energie darauf zu verwenden, dass mit einem etwas nicht stimmt, den inneren Kritiker und Anpeitscher die Führung zu geben zu geben, verursacht Stress und raubt Energie. Die Handlungen und der Alltag kosten sehr viel Willenskraft, statt mit Leichtigkeit voranzuschreiten und glücklich zu sein.

 

Wir dürfen von dem Versuch der „Reparatur des Menschen“ Abstand nehmen und den Fokus auf die Akzeptanz des Menschen lenken.  Statt ständige Veränderungen, Gezerre, Kritik, Verurteilung und Beurteilung des Seins, hinein in die vollkommene Akzeptanz des Seins.

 

Mit allen angenehmen und unangenehmen Seiten. Mit allen Stärken und Schwächen. Mit den Erfahrungen und Handlungen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Vollkommene Akzeptanz bedeutete im Sein zu sein. Wow, wer wünscht sich das nicht? „Einfach nur zu sein“.

 

Doch der Glaubenssatz „Wenn ich nichts tue, dann bin ich nichts wert“, hält manchen davon zurück.

 

Einfach nur zu Sein bedeutet nicht „Nichtstun“, sondern aus dem Sein heraus zu handeln. Die Möglichkeiten und Aktionen ergeben sich dabei ganz einfach wie von selbst, sie offenbaren sich vor dir und die Handlungen finden in einer Einfachheit und Selbstverständlichkeit statt, ohne großem Nachdenken und Kraftaufwand.

 

„Einfach nur zu sein und nichts tun zu müssen, sondern durch dich geschehen lassen.“

 

PRAXIS- TIPP

 

Nimm dir aus deinem normalen Tagesablauf eine Auszeit

 

Verbinde dich mit dir und sage:

„ich liebe und akzeptiere mich, genauso wie ich bin“

„ich liebe und akzeptieren mein Leben, genauso wie es ist“

„ich liebe und akzeptiere meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft genauso wie sie war, ist und sein wird“

 

Atme tief ein und verweile in der Stille für einige Minuten.

 

Der innere Drang in Handlung zu gehen, etwas verändern zu MÜSSEN wechselt  in eine Akzeptanz des Seins, aus dem heraus Veränderungen automatisch geschehen.  

 

von Autorin Frauke K. Hamann 

www.lichtundschattenarbeit.de

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